Weibliche Flüchtlinge

Der Landesfrauenrat möchte an dieser Stelle über die aktuellen Entwicklungen und Veranstaltungen informieren.



Beitrag – 30.01.2017

Vernetzungstreffen der "Karofrauen"

2015 hatten sich im Karolinenviertel Menschen zusammengetan, um die zu der Zeit in den Messehallen untergebrachten Geflüchteten zu unterstützen. Daraus hat sich eine Gruppe von Frauen gebildet, die die Situation von geflüchteten Frauen in den Mittelpunkt setzte. Sowohl politische Forderungen als auch praktische Projekte entwickelten sich wie z.B. ein Beratungsbus, der die Erstaufnahmeeinrichtungen besucht und Frauen berät oder einfach nur zu einem Gespräch einlädt oder eine Gruppe, die jeden Monat ein gemeinsames Kochen organisiert.

Das nächste Treffen der Gruppe findet am 22.02.2017 um 19.00 Uhr im Beratungszenrum FLAKS in Altona, Alsenstraße 33, 22769 Hamburg statt. Neue Frauen sind jederzeit willkommen.

Beitrag – 08.02.2016

Safe Space - eine Aktion für mehr Unterkünfte für geflüchtete Frauen und Kinder

Am 17. Januar fand vor dem Hotel Alt-Nürnberg in St. Georg eine Aktion statt, da ein Teil des Hotels schon seit langem leer steht und sich so sehr gut als Unterkunft für Frauen und Kindern eignen würde. Dazu gab es einen Artikel in der taz

Beitrag – 01.02.2016

Frauenspezifische Fluchtgründe

Eine Veranstaltung des Gleichstellungsteams (Leitung Prof. Daniela Rastetter) der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg

Donnerstag, 11. Februar 2016, 19.00 Uhr, Universität Hamburg, Von Melle Park 9, Raum S 30

Das Schlagwort „Flüchtlingskrise“ bestimmt seit einigen Monaten die politischen und medialen Debatten über Fluchtursachen, Flüchtlingsquoten und Flüchtlingsunterkünfte in Europa und Deutschland. 50 Prozent der Flüchtlinge weltweit sind Frauen und Mädchen. Sie fliehen zumeist innerhalb des Staates oder in Nachbarländer, nach Deutschland fliehen überwiegend Männer, nur ein Viertel der Flüchtlinge sind Frauen. Geschlecht und sexuelle Identität werden in den öffentlichen Auseinandersetzungen um Flucht und Migration nur selten thematisiert und bei der Unterbringung geflüchteter Frauen zu wenig berücksichtigt. Fluchtgründe sind vielfältig, jedoch gibt es spezifische Verfolgungs- und Gewalterfahrungen, die zumeist Frauen betreffen.

Was sind frauenspezifische Fluchtgründe? Welche Konflikte birgt die momentane Gesetzeslage für asylsuchende Frauen hierzulande? Welchen Herausforderungen stellen sich Frauen auf der Flucht und in Flüchtlingsunterkünften? Wie kann feministischer Support vor Ort in Hamburger Unterkünften gestaltet werden?

Diese und weitere Fragen werden am 11. Februar Aktive und Expertinnen aus Theorie und Praxis erörtern.

Podiumsdiskussion mit:
*Women in Exile (Initiative von Flüchtlingsfrauen, aktiv in Brandenburg und darüber hinaus)
*Prof. Dr. Sabine Hess (Migrations- und Grenzregimeforschung, Universität Göttingen)
*Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Migration und Gender, Universität Gießen)
*Prof. Dr. Lydia Potts (AG Migration - Gender – Politics, Universität Oldenburg)
Moderation: Katrin Jäger (Journalistin)

Es wird Dolmetscher_innen vor Ort geben, die ‚Flüsterübersetzungen‘ in Englisch, Arabisch und weiteren Sprachen anbieten. Auf Anfrage Gebärdenübersetzung möglich. Für Nachfragen schreiben Sie gerne an:
gleichstellung@wiso.uni-hamburg.de.

Die Räumlichkeiten sind mit Rollstuhl barrierefrei zugänglich.

Beitrag – 14.01.2016

In der Bürgerschaft wurden inzwischen mehrere Anträge zum Schutz weiblicher Flüchtlinge gestellt:

Antrag der SPD und Grünen
Antrag der LINKEN
Antrag der CDU

Beitrag – 11.11.2015

Die EMMA veröffentlichte einen Artikel, der sich noch einmal grundsätzlich mit den Frauenrechten auseinandersetzt.

In einem offenen Brief wurde gefordert, das leerstehende Moritz-Liepmann-Haus in der Alsenstraße für die Aufnahme weiblicher Flüchtlinge zu nutzen. Der Landesfrauenrat unterstützte diese Initiative.
zum Brief
Mittlerweile wird das Haus umgebaut und soll im März für weibliche Flüchtling und Kinder genutzt werden.

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