Weibliche Flüchtlinge

Der Landesfrauenrat möchte an dieser Stelle über die aktuellen Entwicklungen und Veranstaltungen informieren.

Seit März 2017 gibt es eine eigene Website zum Thema Weibliche Geflüchtete. Den Text und den Link gibt es unten sowie den Text als pdf-Datei zum Weiterverbreiten.

Wir freuen uns über das Engagement und die Energie der Frauen, die an diesem Projekt beteiligt waren und immer noch sind.



Beitrag – 08.03.2017

Eine neue Website geht online

MÄRZ 2017 - WEBSEITE ONLINE:
"HAMBURG FÜR FRAUEN" - ANGEBOTE FÜR GEFLÜCHTETE MÄDCHEN UND FRAUEN

LIEBE KOLLEG*INNEN, LIEBE MITARBEITER*INNEN VON PROJEKTEN, LIEBE
EHRENAMTLICHE, LIEBE FREUND*INNEN,

mit einigen von Ihnen hatten wir im vergangenen Jahr immer einmal wieder Kontakt. Für andere ist dieses vielleicht die erste Kontaktaufnahme.

Wir freuen uns, dass unsere Webseite "Hamburg für Frauen" online gegangen ist. Auf dieser Seite haben wir Angebote zusammengestellt, die sich an geflüchtete Frauen und Mädchen richten. Allen, die diese Projekte unterstützen wollen, möchten wir damit eine Übersicht bieten. Sie finden hier Hinweise darauf, welche Projekte noch Helfer*innen suchen. Zu unserem Hintergrund erhalten Sie ganz unten eine Kurzfassung und mehr dazu auf unserer Homepage.

UND HIER GEHT ES ZU UNSERER WEBSEITE: www.HamburgfuerFrauen.de

Diese Webseite ist das derzeitige Ergebnis unserer bisherigen Recherchen, doch ganz sicher ist sie nicht vollständig.

SOMIT BITTEN WIR SIE UM IHRE MITARBEIT:

  • Ist Ihr Angebot für Frauen und Mädchen aufgeführt? Sind die Angaben noch korrekt und aktuell?
  • Ist Ihr Angebot für Frauen und Mädchen noch nicht bei uns aufgeführt? Bitte senden Sie uns Ihre Kontaktdaten und Informationen per E-Mail zu, dann nehmen wir das Angebot auf!
  • Falls Sie selber eine Webseite haben: Wir freuen uns natürlich sehr über eine Verlinkung!

Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen und freuen uns sehr über eine Zusammenarbeit!
Mit herzlichen Grüßen
Das Hamburg für Frauen-Team
Ruth Arens, Lina Gholamalizadeh, Friederike Reimann

Vielen Dank an Nora Haak und Antje Rudolph für die Vorbereitung dieses Projekts!

Zu unserem Hintergrund:
Ausgehend von der Initiative Refugees Welcome Karoviertel entstand im November 2015 der Wunsch nach einer hamburgweiten Frauen-Vernetzung. Aus dem Auftakttreffen entwickelten sich neue Ideen für Angebote und Initiativen, wie etwa der „Empower Van“: Ein Kleinbus, der Hamburger Flüchtlingsunterkünfte anfährt. Eine Mitarbeiterin bietet auf diesem Weg mobil niedrigschwellige Beratung für Frauen und Mädchen an. Ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit ist dieses Onlineangebot. Denn: Speziell zu den Interessen und Bedürfnissen von und Angeboten für geflüchtete Mädchen und Frauen fehlt es an Vernetzung.

In Hamburg gibt es einige professionelle und bedürfnisorientierte Projekte für geflüchtete Frauen – und viele Hamburger*innen, die helfen möchten. Bislang konnten wir kein anderes Angebot finden, das für diese Themen Transparenz und Überblick bietet.

Beitrag – 30.01.2017

Vernetzungstreffen der "Karofrauen"

2015 hatten sich im Karolinenviertel Menschen zusammengetan, um die zu der Zeit in den Messehallen untergebrachten Geflüchteten zu unterstützen. Daraus hat sich eine Gruppe von Frauen gebildet, die die Situation von geflüchteten Frauen in den Mittelpunkt setzte. Sowohl politische Forderungen als auch praktische Projekte entwickelten sich wie z.B. ein Beratungsbus, der die Erstaufnahmeeinrichtungen besucht und Frauen berät oder einfach nur zu einem Gespräch einlädt oder eine Gruppe, die jeden Monat ein gemeinsames Kochen organisiert.

Das nächste Treffen der Gruppe findet am 22.02.2017 um 19.00 Uhr im Beratungszenrum FLAKS in Altona, Alsenstraße 33, 22769 Hamburg statt. Neue Frauen sind jederzeit willkommen.

Beitrag – 08.02.2016

Safe Space - eine Aktion für mehr Unterkünfte für geflüchtete Frauen und Kinder

Am 17. Januar fand vor dem Hotel Alt-Nürnberg in St. Georg eine Aktion statt, da ein Teil des Hotels schon seit langem leer steht und sich so sehr gut als Unterkunft für Frauen und Kindern eignen würde. Dazu gab es einen Artikel in der taz

Beitrag – 01.02.2016

Frauenspezifische Fluchtgründe

Eine Veranstaltung des Gleichstellungsteams (Leitung Prof. Daniela Rastetter) der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg

Donnerstag, 11. Februar 2016, 19.00 Uhr, Universität Hamburg, Von Melle Park 9, Raum S 30

Das Schlagwort „Flüchtlingskrise“ bestimmt seit einigen Monaten die politischen und medialen Debatten über Fluchtursachen, Flüchtlingsquoten und Flüchtlingsunterkünfte in Europa und Deutschland. 50 Prozent der Flüchtlinge weltweit sind Frauen und Mädchen. Sie fliehen zumeist innerhalb des Staates oder in Nachbarländer, nach Deutschland fliehen überwiegend Männer, nur ein Viertel der Flüchtlinge sind Frauen. Geschlecht und sexuelle Identität werden in den öffentlichen Auseinandersetzungen um Flucht und Migration nur selten thematisiert und bei der Unterbringung geflüchteter Frauen zu wenig berücksichtigt. Fluchtgründe sind vielfältig, jedoch gibt es spezifische Verfolgungs- und Gewalterfahrungen, die zumeist Frauen betreffen.

Was sind frauenspezifische Fluchtgründe? Welche Konflikte birgt die momentane Gesetzeslage für asylsuchende Frauen hierzulande? Welchen Herausforderungen stellen sich Frauen auf der Flucht und in Flüchtlingsunterkünften? Wie kann feministischer Support vor Ort in Hamburger Unterkünften gestaltet werden?

Diese und weitere Fragen werden am 11. Februar Aktive und Expertinnen aus Theorie und Praxis erörtern.

Podiumsdiskussion mit:
*Women in Exile (Initiative von Flüchtlingsfrauen, aktiv in Brandenburg und darüber hinaus)
*Prof. Dr. Sabine Hess (Migrations- und Grenzregimeforschung, Universität Göttingen)
*Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Migration und Gender, Universität Gießen)
*Prof. Dr. Lydia Potts (AG Migration - Gender – Politics, Universität Oldenburg)
Moderation: Katrin Jäger (Journalistin)

Es wird Dolmetscher_innen vor Ort geben, die ‚Flüsterübersetzungen‘ in Englisch, Arabisch und weiteren Sprachen anbieten. Auf Anfrage Gebärdenübersetzung möglich. Für Nachfragen schreiben Sie gerne an:
gleichstellung@wiso.uni-hamburg.de.

Die Räumlichkeiten sind mit Rollstuhl barrierefrei zugänglich.

Beitrag – 14.01.2016

In der Bürgerschaft wurden inzwischen mehrere Anträge zum Schutz weiblicher Flüchtlinge gestellt:

Antrag der SPD und Grünen
Antrag der LINKEN
Antrag der CDU

Beitrag – 11.11.2015

Die EMMA veröffentlichte einen Artikel, der sich noch einmal grundsätzlich mit den Frauenrechten auseinandersetzt.

In einem offenen Brief wurde gefordert, das leerstehende Moritz-Liepmann-Haus in der Alsenstraße für die Aufnahme weiblicher Flüchtlinge zu nutzen. Der Landesfrauenrat unterstützte diese Initiative.
zum Brief
Mittlerweile wird das Haus umgebaut und soll im März für weibliche Flüchtling und Kinder genutzt werden.

Zum Seitenanfang